UNSER TÄGLICH BROT UNSER TÄGLICH BROT UNSER TÄGLICH BROT
Kinostarts 

 

Belgien

7.2.2007 

 

Bulgarien

22.6.2007  

 

Dänemark

31.8.2007   

 

Deutschland

18.1.2007

 

Frankreich

14.3.2007

 

Griechenland

29.3.2007

 

Grossbritannien

25.1.2008 

 

Japan

10.11.2007

 

 

 

 

Niederlande 

4.1.2007

 

Österreich

21.4.2006

 

Schweiz

3.4.2008 

 

Schweden

28.9.2007

 

Slowenien

2008 

 

Spanien

2008

 

Ungarn

2008

 

USA

24.11.2006

 

Festivals 

12.-16.4. 2007

Ashland independent film festival

www.ashlandfilm.org 

 

BEST FEATURE LENGTH DOCUMENTARY

 

 

21.2.-5.3.2007

Festival internacional de cine contemporaneo

de la ciudad de Mexico

www.ficco.com.mx 

 

SPEZIALPREIS JURADO PFIZER

 

 

10.-17.12.2006

Dubai International Film Festival

www.dubaifilmfest.com 

 

22.-28.11.2006

Festival International du Film d'Environnement, Paris  

www.festivalenvironnement.com

 

GRAND PRIX

 

 

17.-19.11.2006

Avanto Media Art Festival Helsinki 

www.avantofestival.com

 

14.-19.11.2006

Les Écrans Documentaires, Arcueil

www.lesecransdocumentaires.org

 

9.-19.11.2006

Rencontres internationales du documentaire de Montréal

www.ridm.qc.ca 

 

ECOCAMERA PREIS

 

 

8.-12.11.2006

Verzio Documentary Film Festival Budapest

www.verzio.ceu.hu

 

8.11.-17.12.2006

Documentaire sur grand Écran

www.doc-grandecran.fr

 

7.-12.11.2006

Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest

www.filmladen.de/dokfest 

 

6.-17.11.2006

Séances Contre-Feux, Tours

 

6.-12.11.2006

Duisburger Filmwoche

www.duisburger-filmwoche.de


2.-12.11.2006

Leeds International Film Festival

www.leedsfilm.com

 

30.10.-5.11.2006

Sheffield International Documentary Festival

www.sidf.co.uk 

 

27.-31.10.2006

Cinemambiente - Environmental Film Festival Turin 

www.cinemambiente.it 

 

24.-29.10.2006

International Documentary Film Festival Jihlava 

www.dokument-festival.cz 

 

SONDERPREIS DER JURY

 

 

20.-29.10.2006

Doclisboa - Lisbon International Documentary Film Festival

www.doclisboa.org 

 

20.-28.10.2006

Valladolid International Film Festival

www.seminci.com 

 

18.10.-2.11.2006

London Film Festival

www.lff.org.uk 

 

11.-15.10.2006

Unabhängiges FilmFest Osnabrück

www.filmfest-os.de

 

29.9.-15.10.2006

New York Film Festival

www.filmlinc.com/nyff

 

28.9.-13.10.2006

Vancouver International Film Festival

www.viff.org 

 

28.9.-8.10.2006 

Reykjavik International Film Festival

www.filmfest.is 

 

21.-25.9.2006

Il vento del cinema Procida

www.alicudionline.it 

 

22.-27.08.2006

Espoo Ciné XVII International Film Festival

www.espoocine.org

 

20.-26.8.2006

Les états généraux du film documentaire Lussas 

www.lussasdoc.com

 

11.-13.8.2006

Mini Documentary Festival Plataniskia

 

26.7.-13.8.2006

Melbourne International Filmfestival

www.melbournefilmfestival.com.au

 

21.7.-6.8.2006

Wellington Film Festival

www.nzff.telecom.co.nz

 

14.7.-6.8.2006

Encounters South African-International Documentary Festival

www.encounters.co.za 

 

13.-30.7.2006

Auckland International Film Festival

www.nzff.telecom.co.nz

 

6.-15.7.2006

Jerusalem Film Festival

www.jff.org.il

 

30.6.-8.7.2006

Brussels European Film Festival 

www.joug.org/fffb
 

29.6.-12.7.2006

Rencontres internationales de cinéma à Paris

www.rencontres.forumdesimages.net

 

22.6.-2.7.2006

Los Angeles Film Festival

www.lafilmfest.com  

 

20.-25.6.2006

Ecofilms Rodοs International Films and Visual Arts Festival

www.ecofilms.gr 

 

2.-11.6.2006

Transilvania International Film Festival 

www.tiff.ro 

 

1.-11.6.2006

Festival des deutschen Films, Mannheim

www.Festival-des-deutschen-Films.de 

 

12.-21.5.2006

Festival Planete Doc Review Warschau

www.docreview.pl

 

11.-17.5.2006 

Ecocinema International Film Festival Athen

www.ecocinema.gr

 

BESTER FILM

 

 

4.-19.5.2006

Festival International de Cine Documental Quito

www.cinememoria.org

 

3.-11.5.2006

Internationales Dokumentarfilmfestival München

www.dokfest-muenchen.de

 

28.4.-7.5.2006

Hot Docs Canadian International Documentary Festival Toronto

www.hotdocs.ca 

 

HONOURABLE MENTION - SPECIAL JURY PRIZE - INTERNATIONAL FEATURE

 

 

24.-30.4.2006

Visions du Réel, Nyon

www.visionsdureel.ch

 

JOHN TEMPLETON-SPEZIALPREIS

 

 

20.-26.4.2006

3001 Kino Dokumentarfilmwoche Hamburg

www.3001-kino.de

 

11.-23.4 2006

Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente

www.bafici.gov.ar

 

6.- 9.4. 2006

Full Frame Documentary Film Festival, Durham

www.fullframefest.org

 

24.-30.3.2006

Kosmorama Internasjonale Filmfestival Trondheim

www.kosmorama.no

 

23.-31.3.2006

Human Rights Nights Film Festival Bologna

www.humanrightsnights.org

 

23. - 29.3. 2006

European Documentary Film Festival EURODOK Oslo

www.nfi.no/cinemateket/eurodok 

21.-26.3.2006

Diagonale Graz

www.diagonale.at

 

15.-19.3.2006

Documentary Film Platform ZONE Ghent

www.desireproductions.be

 

10.-30.3.2006

Recontres Documentaires Autour du Travail Brüssel

www.regardssurletravail.be

 

10.-19.3.2006

Thessaloniki Documentary Festival

www.filmfestival.gr/docfestival

 

1.-9.3.2006

One World. International Human Rights Documentary Films Festival Prague

www.jedensvet.cz

 

24.2.-5.3.2006

Belgrade International Film Festival

www.fest.org.yu 

 

19.-26.2.2006

Zagreb Dox International Film Festival

www.zagrebdox.net/ 

 

24.11-4.12.2005   

International Documentary Festival Amsterdam

Joris Ivens Competition und Section Green Screen

www.idfa.nl

 

SPEZIALPREIS DER JURY

 

 

Preise

Adolf-Grimme-Preis 2008, Kategorie Information & Kultur

"Ein Dokumentarfilm über die globalisierte, automatisierte, mechanisierte Produktion unserer Nahrungsmittel, ein Film ohne Kommentar, ohne Expertenmeinung, ohne empörte Betroffenheit, ohne raunendes Entsetzen -- geht das? Ja, das geht -- wenn man wie Nikolaus Geyrhalter in seinem Werk "Unser täglich Brot" auf die elementare Essenz des Filmes setzt: die Bilder. 
Was Geyrhalter zeigt, sind Tableaus jener Orte, an denen das produziert, geerntet oder getötet wird, was täglich auf unseren Tellern landet: Tomaten, Paprika, Lachs, Hähnchen, Schwein, Rind. Es sind Orte höchster Effektivität und Rationalität, die von ingeniösen Maschinen getaktet werden. Aus lebender Natur wird Ware. Und wo diese Ware produziert wird, ist ohne Belang. Daher werden diese Orte nicht zugeordnet oder benannt, werden keine Fakten aufgetischt, keine mildernden Erläuterungen eingestreut. So etwas sind wir im handelsüblichen Fernsehen nicht mehr gewohnt, genauer: Wir sind dessen entwöhnt worden. Und mit einer Mischung aus Schrecken und Faszination sehen wir, welche Wirkungsmacht diese Bilder haben. Es sind Bilder, die sich durch eine sorgfältige Kadrage, durch die subtile Montage und Dramaturgie von Wolfgang Widerhofer einbrennen. 
Der Film sagt uns nicht, was wir denken sollen, aber er gibt uns viel zu denken und nachzudenken. Zu loben ist daher nicht nur die dokumentarische Kunst von Nikolaus Geyrhalter, sondern auch der Mut des Senders und der Redaktion, diesen Film unterstützt und den Zuschauern zugemutet zu haben. Denn "Unser täglich Brot" ist eine Zumutung: Wir werden angehalten, die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Konsumption zu sehen: viel, einfach, schnell, billig. Und wir werden konfrontiert mit unserer kollektiven Bigotterie: "Sie wollen das Kalb essen, das Blut nicht sehen" (Brecht). Dies alles geschieht mit den Mitteln des Films, mit nachhaltig beeindruckenden Bildern, durch Anschauung statt Belehrung, durch rhythmisch klare Erzählung statt des Stakkatos sich übertrumpfender Spektakel. 
Der Film lässt einen nicht los. Wir haben zu lernen, dass wir Teil seiner fatalen Logik sind. Das Gebet sagt: "Unser täglich Brot" gib uns heute. Aber: Wer vergibt uns unsere Schuld?"  

Best feature length documentary - Ashland independent film festival 2007 
Spezialpreis Jurado Pfizer - Festival internacional de cine contemporaneo de la ciudad de Mexico, 2007
Grand Prix -Festival International du Film d'Environnement, Paris, 2006 
EcoCamera Preis - Rencontres internationales du documentaire de Montréal, 2006
Nominierung zum Europäischen Filmpreis, Prix Arte, 2006  
Sonderpreis der Jury - Internationales Dokumentarfilmfestival Jihlava, 2006

"Die umwerfenden Bilder dieses Films enthüllen die unbekannte Welt der Technik der entwickelten Agrarindustrie. Die Nahrungsmittelproduktion in unterschiedlichen Orten Europas erscheint darin als wäre es eine Utopie, bis auf die Tatsache, dass sie mit unserer täglichen Ernährung eng zusammenhängt. Hypnotisierende Aufnahmen zeigen eine Maschine, die in fünfzehn Sekunden einen Olivenbaum um seine Früchte bereitet, Maschinen zum Herauswerfen der Fische oder zur Kastration der Ferkel, surrealistische Felder, die für weitere Maschinen angepasst wurden, sterile Boxen der Einfrieranlagen. Alles wird für die maximale Effektivität der Großproduktion bestimmt. Der Regisseur wählte eine radikale Form ohne Erzähler, Begleitmusik, Statistiken oder Interviews. Die kalte Linse der Kamera registriert die Entfernung zwischen dem Verbraucher und dem Produkt. Lange Aufnahmen und Tondesign (Maschinenlärm und Geschrei der Tiere) bilden den Filmraum. Mit seinen sterilen Korridoren ähnelt der Film einem Sci-fi von Kubrick und ähnlich zeigt er die Maschinen als monumentale eigenständige Wesen, die mit ihren mechanischen  Bewegungen die Nahrung bis auf unseren Tisch schieben. Die Maschinen verkörpern die gegenwärtige Lebensmittelproduktion, wo alles lebende nur eine unterstützende Rolle spielt.  Geyrhalter's Film knüpft an die berühmten Filme Blut der Tiere (Regie Georges Franju, 1949) und Fleisch (Frederick Wiseman, 1976) an. Ähnlich wie seine Vorgänger begibt er sich in die verbotenen Zonen und zeigt sie in der Zeit, wenn die globale Produktion und Vertrieb die Beziehung der Orte der Produktion zu den Orten der Lebensmittelverzerhrung gänzlich verändert hat."

Bester Film - Ecocinema International Film Festival Athen 2006: 

„Die Jury entschied einstimmig, den Preis für den besten Film dem Film zu geben, der uns allen im Gedächtnis bleiben wird - leider immer, wenn wir Essen auf unseren Teller legen. Es ist der Film UNSER TÄGLICH BROT, 2005, des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter. Dieser Film ist außergewöhnlich, da er die Wahrheit über ein Thema aufdeckt, das wir alle wissen, aber lieber verdrängen wollen: was ist wirklich auf unserem Teller. Wie diese Wahrheit aufgedeckt wird, war ebenfalls außergewöhnlich, in der Verbindung der künstlerischen Form mit dem Thema. Das kalte mechanische Auge der Kamera filmt die grausame industrielle Produktion von Nahrungsmitteln heute. Das Ergebnis ist schockierend wie ein Schlag in die Magengrube.“  


Honourable Mention - Special Jury Prize - International Feature - Hot Docs Canadian International Documentary Festival Toronto 2006:

"Eine erstaunliche visuelle Erforschung der Mechanisierung der Nahrungsmittelproduktion." 


Special John Templeton Prize - Visions du Réel, Nyon 2006:

“Der Film führt uns den modernen Einsatz technologischer Methoden der wirtschaftlichen Herstellung unserer Nahrungsmittel vor. Er konfrontiert uns mit der Ausbeutung der Schöpfung und mit unserem Verhältnis zur Erde und zu ihren Ressourcen. Ausschliesslich mit Bildern eröffnet der Film die Möglichkeit einer endlosen Auseinandersetzung mit der industriellen Anwendung von wissenschaftlichem Fortschritt, mit unserem verlorenen Paradies und dem Bedürfnis nach unserem täglichen Brot.“


Spezialpreis der Jury - International Documentary Festival Amsterdam 2005:

"Einer der Filme, von dem viele von Ihnen sicher erwartet haben, ihn auf der kurzen Liste der drei Nominierten für den Joris Ivens Award zu sehen, wurde stattdessen mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Wir hatten das Gefühl, er hat es verdient, extra geehrt zu werden. Eine starke cinematographische Erfahrung, eine Serie von schockierenden und unvergesslichen Bildern. Eine unaufhörlich gnadenlose und albtraumhafte Szenerie. Eine Vision der Hölle. Nicht die Hölle der Theologen, sondern eine konstruiert von unserer Politik, unseren Märkten und unserer Nahrungsmitteltechnologie. Nikolaus Geyrhalter hat uns UNSER TÄGLICH BROT geschenkt. Er hat uns nicht gesagt, was wir denken sollen - aber hat uns viel Nahrung zum Nachdenken gegeben. Das ist ein großartiger und wichtiger Film und es freut uns, ihn mit dem Spezialpreis der Jury ehren zu können."